Der Umzug ins Betreute Wohnen für Senioren

Umzug in Pflegeeinrichtung

Der Umzug ins Betreute Wohnen stellt für die meisten Senioren zwar einen großen Schritt dar. Dennoch besteht ein wesentlicher Unterschied zu einem Umzug ins Alten- oder Pflegeheim.

Der Umzug ins Betreute Wohnen bietet doch etliche Vorteile und muss keinesfalls eine Einschränkung der Lebensqualität bedeuten.

Denn die Bewohner einer Anlage für Betreutes Wohnen können ihren Alltag meist noch recht selbstständig meistern und erhalten lediglich auf Wunsch eine bedarfsgerechte Unterstützung.

Allerdings ist der Begriff „Betreutes Wohnen“ nicht geschützt und so verbirgt sich dahinter nicht immer ein einheitliches, meist jedoch ein vielseitiges Angebot, was auch von Vorteil sein kann.

Das Angebot reicht vom einfachen Grundpaket verschiedener Serviceleistungen bis hin zur ambulanten Pflege mit Reinigungsservice – beispielsweise durch einen anerkannten Sozialverband oder diverse Dienstleistungsunternehmen. Informieren Sie sich also am besten eingehend über die jeweilige Wohnanlage und vergleichen Sie das Angebot mit Ihren eigenen Vorlieben und Bedürfnissen.

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Formen des Betreuten Wohnens

Welche Form des Betreuten Wohnens für Sie die beste ist, hängt von Ihrem Grad der Selbstständigkeit, Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, Ihrem individuellen Betreuungsbedürfnis und natürlich von Ihren eigenen Vorlieben ab.

Die bekanntesten Formen des Betreuten Wohnens für Senioren

  1. Das Service-Wohnen – auch unter dem Begriff „Wohnen mit Service“ bekannt
  2. Ambulant Betreutes Wohnen (häufig als Senioren-WGs) und
  3. Stationär Betreutes Wohnen

Dennoch lässt sich diese Ein- und Aufteilung nicht auf jede Einrichtung oder Wohnanlage für Betreutes Wohnen anwenden. So bieten etliche Sozialverbände auch Mischformen wie Service-Wohnen oder barrierefreie Wohnungen mit angegliedertem, vollstationärem Pflegeheim in unmittelbarer Nähe und auf dem gleichen Gelände an.

Ein Umzug ins Betreute Wohnen ist einerseits der Anfang eines neuen Lebens, andererseits jedoch nicht unbedingt von unbegrenzter Dauer.

Ziel sollte es jedoch sein, so lange und selbstständig wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu leben. Bei den eigenen vier Wänden kann es sich jedoch auch gern um eine kleine Wohnung einer Wohnanlage für Betreutes Wohnen handeln.

Wenn Sie einen Umzug in eine Wohnanlage für Service-Wohnen anstreben, sollten Sie neben dem Blick auf die Kosten in jedem Fall auch darauf achten, ob die Einrichtung oder Wohnanlage Ihren Vorstellungen entspricht. Schauen Sie sich am besten mehrere Einrichtungen bzw. Wohnanlagen an. Nur so können Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Angebote miteinander vergleichen.

Folgende Faktoren sollten Sie bei Ihrer Wahl berücksichtigen:

  1. Entspricht Ihnen die jeweilige Form des Betreuten Wohnens?
  2. Sagen die Lage der Wohnanlage sowie das Angebot an Aktivitäten zu?
  3. Dürfen Sie Ihre Möbel mitbringen oder ist die Wohnung bereits ganz oder teilweise möbliert?
  4. Welche Grundleistungen werden angeboten und sind schriftlich im Mietvertrag verankert?
  5. Welche Serviceleistungen können Sie zusätzlich buchen und wie sind die Kosten, falls Sie keinen Pflegegrad haben und daher auch keinen Entlastungsbetrag erhalten?
  6. Ist die gesamte Wohnanlage barrierefrei?
  7. Sind Einkaufsmöglichkeiten und Arztpraxen in unmittelbarer Nähe?
  8. Wie weit haben Sie es zu den öffentlichen Verkehrsmitteln?

Senioren-Umzüge mit speziellem Service

Haben Sie sich dann für eine bestimmte Wohnanlage für Betreutes Wohnen entschieden, steht irgendwann der Tag des Umzugs ins Betreute Wohnen vor der Tür.

Greifen Sie nach Möglichkeit auf ein erfahrenes Umzugsunternehmen für Senioren- und Pflegegradumzüge zurück. Denn diese bieten meist auch einen einfühlsamen Rundum-Service an. Dieser beinhaltet neben dem Transport auch den Möbelabbau, das Verpacken und den späteren Aufbau der Möbel im neuen Zuhause. Auch weitere Arbeiten in der alten Wohnung (Entrümpelungen, Malerarbeiten usw.) übernehmen viele Unternehmen für Seniorenumzüge und sorgen so dafür, dass die Wohnungen anschließend in besenreinem Zustand übergeben werden können.

Besonders wichtig:

ein offenes Ohr, einfühlsame Worte und ein wenig Zeit für Gespräche, die Ihnen den Abschied des gewohnten Umfeldes und den Anfang im neuen Zuhause erleichtern.

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